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Landfrauen versorgen die Radler

3. Etappe der RennFietsen Tour 2009 am 23. Mai 2009

Lüdinghausen – Die Erschöpfung war den 50 Rennradfahrern ins Gesicht geschrieben. Nach 161 Kilometern an den Grenzen des Münsterlandes entlang erreichten die Fahrer der Benefiz-Rundfahrt „RennFietsen Tour Münsterland“ am späten Samstagnachmittag glücklich das dritte Etappenziel ihrer Rundreise, den Lüdinghauser Marktplatz. Dort wartete schon ein Verpflegungsstand mit Obst sowie Brötchen auf sie. Den Durst konnten die Fahrer am Getränkestand mit einem frischen Bier stillen. Abends wurden sie von den Landfrauen mit einem Abendessen in der Turnhalle der Realschule versorgt, wo sie auch übernachteten.

Die RennFietsen Tour, die 638 Kilometer durch das Münsterland führt, ist eine viertägige Benefizveranstaltung zugunsten der Kinderhilfsprojekten der Stiftung AGAPEDIA und des Netzwerks „Roter Keil“. Im Vorfeld der Münsterland-Rundfahrt sammelten die Fahrer Sponsoren, die für jeden gefahrenen Kilometer der Gesamt- oder einer Teilstrecke spenden. Es besteht zusätzlich die Möglichkeit, die beiden Hilfsprojekte mit direkten Spenden zu unterstützen. Bei der Bekanntgabe des Spendenstands bis Samstag brach Jubel im Fahrerfeld aus. „Bis jetzt sind mehr als 9000 Euro auf dem Spendenkonto eingegangen“, freute sich Toursprecher Michael Zahlten. Damit das gespendete Geld auch zu 100 Prozent den Kinderhilfsprojekten zugute kommen kann, wurden sämtliche anfallenden Arbeiten und Kosten von ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren übernommen. So wurden alle Mahlzeiten der fünfzig Fahrer vom Donnerstag bis gestern durch Spenden finanziert. Auch Lüdinghauser Lebensmittelläden und Bäckereien trugen dazu bei, dass beim Abendessen und beim Frühstück keine Kosten entstehen. Für die „große Unterstützung“ bedankte sich Michael Zahlten: „Die Tour lebt von den Menschen. Deshalb ein großes Dankeschön an die Stadt Lüdinghausen.“

Auch Bürgermeister Richard Borgmann freute sich über das vorbildliche Engagement der Fahrer, sich über 600 Kilometer für den guten Zweck abzustrampeln. Vor allem mit Sicht auf das Netzwerk „Roter Keil“ meint er, dass die Bürger für das Thema Kinderprostitution empfänglicher geworden seien. Das Netzwerk setzt sich für die Bekämpfung von Kinderprostitution und Kinderpornografie ein. Die Grenze des Zuschauens und des Schulterzuckens, wie Kinder weltweit unter Armut, Unterdrückung und Gewalt leiden, sei schon lange erreicht, sagt Michael Zahlten.

Quelle: Allgemeine Zeitung (Coesfeld), Niklas Tüns
http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Luedinghausen/2009/05/Luedinghausen-Landfrauen-versorgen-die-Radler

640 Kilometer für den guten Zweck

Vorbericht zur 1. RennFietsen Tour 2009

Altenberge/Steinfurt – Ab dem 21. Mai soll die größte Rennrad-Benefizfahrt, die das Münsterland je hatte, stattfinden. Mit bis zu 200 Rennradfahrern rechnen die Organisatoren, die die Sportler in Bocholt auf die viertägige Tour mit dem Ziel in Münster schicken. Organisiert wird die „Rennfietsen-Tour“ in Kooperation mit dem Marketingverein Münsterland vom Radsportteam Agapedia aus Münster/Altenberge.

Die Veranstaltung an den vier Tagen im Mai steht unter dem Motto: „Das Münsterland hilft Not leidenden Kindern.“ Sport mit sozialem Engagement zu verbinden, dafür steht das erfolgreiche Münsteraner Rennradteam schon seit Jahren. Mit dem Projekt Rennfietsen-Tour-Münsterland geht das Team mit seinem Partner Münsterland e.V. nun in die Offensive und will in 2009 damit wieder etwas bewegen.

Aktiv wollen die Organisatoren mit ihrem Konzept auf das Thema „Kinder in Not“ aufmerksam machen. Weltweit leiden Kinder unter Armut, sind Opfer von Unterdrückung und Gewalt. Die Grenze des Zuschauens und des Schulterzuckens ist schon lange erreicht.

Die Organisatoren schlagen auch mit der Streckenwahl eine Brücke zum Thema, denn entlang seiner Grenzen wird das Münsterland in vier Etappen umrundet. Ziel der Aktion und eines jeden Teilnehmers ist es, möglichst viele der zu fahrenden Kilometer zu verkaufen, möglichst viel Spendengeld zu sammeln, um möglichst viele Projekte unterstützen zu können.

Ob Hobby-, Freizeit-, Amateurradsportler oder Profi – jeder kann bei der Rennfietsen-Tour rund um das Münsterland teilnehmen und seine Kilometer für den guten Zweck leisten.

Die Anmeldung und Teilnahme an der Rennfietsen-Tour ist für die Teilnehmer kostenlos. Anmeldeschluss ist der 30. April.

Die Teilnehmerzahl ist aus logistischen Gründen auf 200 begrenzt. Um sich einen der Plätze zu sichern, lohnt also eine rasche Anmeldung. Die ausführliche Ausschreibung, Anmeldeformulare, Tipps zum Spendensammeln, gibt es auf der Homepage www.rennfietsentour.de beim Mitveranstalter Münsterland e.V. in Steinfurt.

Mit dieser Rennrad-Etappenfahrt zu Benefizzwecken werden zwei Projekte unterstützt. Alle Spendengelder werden zu 100 Prozent weitergeleitet. Sämtliche organisatorischen Arbeiten und Verwaltungskosten werden durch ehrenamtliche Tätigkeiten, Sponsoren und Gönner gedeckt, versicherte Organisationschef Joachim Wechner.

Die gesammelten und erfahrenen Spendengelder kommen zu Teilen dem Kinderhilfswerk Agapedia und dem „Roten Keil“ zu Gute. Die 1995 von Jürgen Klinsmann gegründete Stiftung Agapedia baut Projekte zur Förderung von hilfsbedürftigen und notleidenden Kindern auf. Neben einem Projekt in Deutschland engagiert sich Agapedia besonders in Osteuropa und ist in mittlerweile vier Ländern vor Ort tätig. Infos sind im Internet auf der Homepage www.agapedia.de zu finden.

Der Rote Keil ist die Bezeichnung für ein Netzwerk zur Bekämpfung von Kinderprostitution und Kinderpornografie. 1999 ins Leben gerufen, entwickelte sich daraus der Verein („roterkeil.net“).

Das deutschlandweite Netzwerk unterstützt Projekte in verschiedenen Ländern und erhält selbst prominente Unterstützung durch zahlreiche Prominente (Christoph Metzelder, Sebastian Kehl oder Ingrid Klimke). Infos unter www.roter-keil.net.

Quelle: Westfälische Nachrichten
http://www.wn.de/Lokalsport/Steinfurt/2009/02/Steinfurt-640-Kilometer-fuer-den-guten-Zweck