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Benefiz-Radler machen Station in Bad Bentheim

Etappenziel Burg – Tour durch das Münsterland für guten Zweck

Jürgen Klinsmanns Stiftung „Agapedia“ und das Anti-Kinderprostitutions-Netzwerk „roter Keil“ sind die Begünstigten der „RennFietsen-Tour Münsterland“, die sich am Freitag Bad Bentheim als Etappenziel ausgesucht hatte.

Bad Bentheim. Diese sechste, von Ehrenamtlichen organisierte Rennrad-Tour, führte kreuz und quer durch das Münsterland. Gestartet sind die rund 100 Teilnehmer am Donnerstag bei leichtem Regen am Flughafen Münster/Osnabrück. Erstes Etappenziel war am Donnerstag Sendenhorst. Von Bad Bentheim brach der Tross am Sonnabend Richtung Borchen bei Salzkotten auf, um am Sonntag dann vor dem Schloss in Münster als Endpunkt vorzufahren. Ziel der „RennFietsen Tour Münsterland“ ist es, Kindern in Not zu helfen. Das Netzwerk „roter keil“ kämpft gegen Kinderprostitution und Kinderpornografie und die von Jürgen Klinsmann gegründete Stiftung „Agapedia“ baut Projekte zur Förderung hilfsbedürftiger Kinder auf.

Organisiert wurde die Tour durch das Team von „AGAPEDIA Münsterland“, in Kooperation mit dem Münsterland e.V. Auf unterschiedlich langen Etappen radelten die Teilnehmer an den vier Tagen rund 600 Kilometer. Gesponsert wird die Tour von verschiedenen Unternehmen, aber auch die einzelnen Teilnehmer lassen sich durch Einzelspenden der Familien, Arbeitgeber und anderen pro gefahrenen Kilometer unterstützen. Die so „erfahrenen“ Gelder sollen zu 100 Prozent an die unterstützten Organisationen gehen.

Im vergangenen Jahr konnten so rund 28.000 Euro gesammelt werden. Bis zum Freitagabend hatten die Sportler schon 22.900 Euro beisammen und waren zuversichtlich, bis zum Ende der Tour das Vorjahresergebnis einzustellen oder sogar zu übertreffen.

„Dass die Gelder zu 100 Prozent gespendet werden können, ist den vielen ehrenamtlichen Helfern, den Etappenorten, den Gönnern und Sponsoren zu verdanken, die durch Sach- und Geldspenden sowie ihren unermüdlichen persönlichen Einsatz die Umsetzung der Tour erst ermöglichen“, lobte Carmen Gunia vom Organisationsteam. In Bad Bentheim wurden die Sportler auch von Bürgermeister Dr. Volker Pannen empfangen. Über Nacht waren sie dann in der Schürkamphalle untergebracht, wo sie auch verpflegt wurden.

Quelle: Grafschafter Nachrichten, Albrecht Dennemann

http://www.gn-online.de/Nachrichten/Benefiz-Radler-machen-Station-in-Bad-Bentheim-69516.html

adler machen Station in Bad Bentheim

Starke Partner

Radrennen für Kinderhilfe macht am Donnerstag in Sendenhorst Station

Sendenhorst – Die „RennFietsen-Tour“ macht an Christi Himmelfahrt in Sendenhorst Station. Die Fahrer übernachten in der Westtorhalle.

„Strampeln für den guten Zweck“, heißt es an diesem Wochenende wieder für rund 100 Radfahrer, die an der „RennFietsen-Tour“ durch das Münsterland teilnehmen und das Rennen anderweitig unterstützen. Am Donnerstag übernachten die Sportler in Sendenhorst.

Schon zum sechsten Mal nutzen die Radfahrer das Himmelfahrtswochenende bis zum 1. Juni, um mit ihren „verkauften“ Kilometern Spenden zu sammeln, die, dank vieler Sponsoren komplett an Kinder-Hilfsorganisationen weitergegeben werden, heißt es von den Organisatoren der Tour.

Zu den ehrenamtlichen Helfern gehören Stefan Kordel, SG Geschäftsführer Thomas Erdmann, Thommy Brechtenkamp und Christine Kordel, die in diesem Jahr ein Nachtlager in Sendenhorst vorbereitet haben. Heute fährt die Gruppe um 17 Uhr durch Sendenhorst zur Westtorhalle, dem ersten Etappenziel der Tour, wo sie ausreichend verpflegt und die Nacht verbringen wird. Am morgigen Freitag geht es dann zwischen 9 und 10 Uhr weiter in Richtung Bad Bentheim.

Stefan Kordel und Thommy Brechtenkamp fahren bereits das zweite Mal bei der traditionellen Tour mit. Sie und der Sendenhorster Stefan Schubert möchten noch einige ihrer zu bewältigenden Streckenkilometer in Spenden umsetzten. „Ich habe bei den vergangenen Starts selbst miterlebt, wie alle mit Herzblut dabei sind und bin begeistert von den engagierten Teilnehmern und dem Teamgeist“, berichtet Stefan Kordel über die Tour im vergangenen Jahr.

Die 600-Kilometer lange Benefizfahrt steht unter dem Motto „Kinder brauchen starke Partner“. Der Erlös der Tour geht an die Hilfsorganisationen „Roter Keil“ und „Agapedia“. Die Stiftung „Roter Keil“, die ihre Wurzeln im Münsterland hat, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinderprostitution und Kinderpornografie zu bekämpfen. Die Stiftung „Agapedia“, die von Jürgen Klinsmann gegründet worden war, hilft mit verschiedenen Projekten notleidenden Kindern, besonders in Osteuropa.

Die Aktion ist eine offizielle Veranstaltung der SG Sendenhorst und wird durch sie sowie von weiteren ehrenamtlichen Helfern unterstützt.

Es werden noch Freiwillige gesucht, die am Freitagmorgen ab 10 Uhr beim Aufräumen an der Westtorhalle helfen. Für Fragen und Informationen stehen Stefan und Christine Kordel, ✆  0 25 26/46 95, oder per E-Mail an stefan.kordel@t-online.de sowie Thomas Erdmann unter ✆ 01 72 / 9 73 55 36, zur Verfügung. Wer nicht bei der Vorbereitung mithelfen möchte, sich aber trotzdem engagieren will, kann seinen Beitrag direkt auf das Spendenkonto bei der Kreissparkasse Steinfurt überweisen.

Quelle: Westfälische Nachrichten
http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/Sendenhorst/1577006-Radrennen-fuer-Kinderhilfe-macht-am-Donnerstag-in-Sendenhorst-Station-Starke-Partner

Engagiert für die Tour: Stefan Kordel, SG Geschäftsführer Thomas Erdmann, Christiane Kordel und Thommy Brechtenkamp.

Kilometerfressen für Kinder in Not

Renn-Fietsen-Tour mit Sendener Radsportlern

Senden – Vier Tage im Sattel für den guten Zweck. Bei der Renn-Fietsen-Tour werden Spenden für notleidende Kinder gesammelt. Das Sendener Radsportteam roterkeil.net war wieder mit von der Partie.

Die fünfte „RennFietsen-Tour“ Münsterland ging am Sonntag zu Ende. Das mehrtägige Strampeln für einen guten Zweck hat sich besonders gelohnt: Das stolze Spendenergebnis liegt bei 28 000 Euro. Das sind 4000 Euro mehr als im vorigen Jahr, lautet die Bilanz der Radsportler. Ein großer Dank geht an alle Fahrer, freiwilligen Helfer, Spender, Gönner und Sponsoren, die die diesjährige Tour unterstützt haben, heißt es in der Pressemitteilung.

Wie in jedem Jahr war auch das Radteam roterkeil.net wieder bei der Rennfietsentour 2013 vertreten. Durch zahlreiche Spenden ortsansässiger Lebensmittelgeschäfte konnte die Unterwegsverpflegung durch Obst und Kuchen sichergestellt werden, danken die Pedalritter den Sponsoren.

Ziel der Renn-Fietsen-Tour Münsterland ist es, Kindern in Not zu helfen. Daher steht jedes Jahr das Himmelfahrtswochenende unter dem Motto „Kinder brauchen starke Partner“.

Die Benefizfahrt unterstützt die beiden Hilfsorganisationen Stiftung AGAPEDIA und roterkeil.net. Etwa 100 Teilnehmer, getrieben von einem gemeinsamen Ziel: Hilfe für Not leidende Kinder, radeln an vier Tagen bei flottem Tempo insgesamt rund 600 Kilometer für den guten Zweck.

Die so „erfahrenen“ Gelder gehen zu 100 Prozent an die unterstützten Organisationen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Quelle: Westfälische Nachrichten

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Senden/2013/05/Renn-Fietsen-Tour-mit-Sendener-Radsportlern-Kilometerfressen-fuer-Kinder-in-Not

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Radeln für den guten Zweck: Rennfietsen-Team machte Station auf dem Dorstener Marktplatz

1. Etappe der RennFietsen Tour 2013 am 09. Mai 2013

Dorsten – Über 100 Rennradfahrer machten am Donnerstagnachmittag Station auf dem Dorstener Marktplatz. Erstmalig war für die Mitglieder des Rennfietsen-Teams die Lippestadt Etappenziel auf ihrer Tour für den guten Zweck. Über den Einsatz freut sich auch eine Stiftung von Jürgen Klinsmann.

„Ein Rennradfahrer muss seinen Hintern besser pflegen, als sein Gesicht“, sagte die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Briefs in ihrer Begrüßungsansprache. Am Donnerstagnachmittag machten über 100 gepflegte Hintern Station auf dem Dorstener Marktplatz. Erstmalig war für die Radfahrer des Rennfietsen-Teams die Lippestadt Etappenziel nach 150 Kilometern Fahrt.

Seit fünf Jahren touren die Rennfietsen für den guten Zweck. Auf ihrer diesjährigen 4-tägigen Fahrt sammeln sie Spenden für verschiedene Hilfsprojekte. Im Vorjahr 2012 kamen so 24.000 Euro für Agapedia und Roter Keil zusammen.

Mit Applaus begrüßt

Agapedia ist eine von Jürgen Klinsmann gegründete Stiftung, die Projekte zur Förderung von hilfsbedürftigen und notleidenden Kindern aufbaut. Roter Keil ist ein Netzwerk gegen Kinderprostitution. Auch die Erlöse der Rennfietsentour 2013 kommen diesen beiden Organisationen zugute. Verschiedene Dorstener Firmen spendeten bereits 3.000 Euro.

Auf dem Markplatz wurden die Radfahrer mit Applaus begrüßt. Am Morgen starteten sie in Osnabrück und fuhren über Lüdinghausen, Sepenrade, Ascheberg und Haltern zum Ziel der Tagesetappe – Dorsten. Hier hatten Mitglieder des RSC-Dorsten Getränke, Kaffee und Kuchen vorbereitet. Immer wieder einsetzender Regen verzögerte die Ankunft.

Schloss in Münster

Nach einer Ansprache von Tour-Organisator Joachim Wecher und der Begrüßung durch Christel Briefs machten sich Fahrer und Fahrerinnen auf den Weg zur Petrinum-Sporthalle, wo sie übernachteten.

Am Freitag geht es weiter nach Stadtlohn, am Samstag ist Recke das Tagesziel und am Sonntag endet die Rennfietsentour 2013 am Schloss Münster. Am Ende haben die über 100 Teilnehmer 600 Kilometer auf dem Sattel gesessen.

Quelle: Dorstener Zeitung, Ralf Pieper

http://www.dorstenerzeitung.de/staedte/dorsten/Radeln-fuer-den-guten-Zweck-Rennfietsen-Team-machte-Station-auf-dem-Dorstener-Marktplatz;art914,1997665

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Tretkraft für Bares

Rundfahrt durch die Region

Greven – Ein Pulk von über 100 Hobby-Rennradfahrern ist an Christi Himmelfahrt vom FMO aus zur fünften Ausgabe der RennFietsen-Tour Münsterland aufgebrochen.

Bildlich war der Tourauftakt bereits eine Hausnummer für sich: Ein Pulk von über 100 Hobby-Rennradfahrern ist an Christi Himmelfahrt vom FMO aus zur fünften Ausgabe der RennFietsen-Tour Münsterland aufgebrochen. Auf der 581 Kilometer langen Schleife durch die gesamte Region sammeln die Teilnehmer auf vier Etappen Spenden für jeden bewältigten Streckenkilometer. Unternehmen und private Kleinspender unterstützen die Benefizrundfahrt, die unter anderem in Dorsten, Stadtlohn und Recke Halt macht. „Die Verpflegung und Übernachtung vor Ort tragen weitere ehrenamtliche Helfer“, so Kerstin Clev vom Veranstalter Münsterland e.V..

Der Zieleinlauf findet morgen vor dem Schloss in Münster statt. Dann steht auch die Summe des in den vier Tagen erfahrenen Geldes fest. Es soll in diesem Jahr hilfsbedürftigen Kindern zugutekommen. „Wir unterstützen deshalb zwei renommierte Stiftungen mit der Tour“, sagt Kerstin Clev. Zum einen erhält die von Fußballer Jürgen Klinsmann gegründete Kinderstiftung Agapedia einen Teil. Sie kümmert sich um notleidende Kinder in Deutschland und in Ländern Osteuropas. Der zweite Teil der Spendensumme geht an das Netzwerk Roter Keil, das sich gegen Kinderprostitution und gegen Kinderpornografie engagiert.

Als Zielmarke gaben die Fahrer beim Start der Jubiläumsausgabe an, die rekordverdächtige Spendensumme des Vorjahres übertreffen zu wollen. 2012 kamen bei der Rundfahrt knapp 24 000 Euro zusammen, so der Veranstalter.

Quelle: Westfälische Nachrichten, Janis Beckermann

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Greven/2013/05/Rundfahrt-durch-die-Region-Tretkraft-fuer-Bares

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Gastgeber für einen guten Zweck: Altenberge beköstigt und beherbergt Radler

1. Etappe der RennFietsen Tour 2012 am 17. Mai 2012

Altenberge – Die hupenden Begleitfahrzeuge kündigten den Tross an und nach 150 Kilometern wurden die 90 Rennradfahrer der viertägigen 4. Rennfietsen-Tour Münsterland am Donnerstagnachmittag von Bürgermeister Jochen Paus auf dem Altenberger Marktplatz als erstem Etappenziel begrüßt.

Die Benefiztour verbindet Fahrradsport und soziales Engagement, denn die Teilnehmer „erstrampeln“ durch den vorherigen Verkauf der Streckenkilometer Spendengelder für Stiftungen (roterkeil.net und Agapedia), die sich für notleidende Kinder einsetzen. „Bisher haben wir Spendengelder in Höhe von 17 000 Euro erhalten“, freute sich Rennleiter Joachim Wechner und dankte dem Bürgermeister ebenso wie Organisator Ulrich Krass für die freundliche und kostenlose Aufnahme. Ein Eiskellerbesuch, die Übernachtung in der Gooiker Halle und die Verpflegung werden von der Gemeinde, dem Restaurant Peter Stüer, der Bäckerei Ansgar Verspohl und dem Getränkehandel Alfred Busshaus gesponsert. Am Freitagmorgen schickte der Bürgermeister die Tourteilnehmer auf die zweite Etappe nach Haltern. Ziel der Radler war am gestrigen Sonntagnachmittag nach insgesamt 600 Streckenkilometern das münsterische Schloss.

Quelle: Westfälische Nachrichten, Rudolf Rickers
http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Altenberge/Gastgeber-fuer-einen-guten-Zweck-4.-Rennfietsen-Tour-Muensterland-Altenberge-bekoestigt-und-beherbergt-Radler

Rennfietsen auf Spendentour durchs Münsterland

1. Etappe der RennFietsen Tour 2012 am 17. Mai 2012

MÜNSTER – Vier Tage Dauerstrampeln, 600 Kilometer auf dem harten Sattel eines Rennrades – was für die meisten Alltagsradler nur nach Muskelkater klingt, zaubert den gut 90 Rennradfahrern, die sich am Himmelfahrtstag zum Start ihrer Rennfietsen-Tour am Flughafen Münster-Osnabrück treffen, ein erwartungsfrohes Lächeln auf die Lippen. Auch, weil es um die gute Sache geht.

Vom Flughafen Münster-Osnabrück über Altenberge, Haltern und Ahaus liegen jeden Tag etwa 150 Kilometer zwischen Startpunkt und Etappenziel. Der Gedanke an den guten Zweck der Tour hilft gegen müde Beine.

Ganz entspannt und familiär geht es zu unter dem grauen Radarturm neben der FMO-Startbahn. Das markante Bauwerk bildet den Startpunkt einer viertägigen Rennrad-Tour, bei der es weder um den verbissenen Kampf gegen die Stoppuhr noch ums stumpfe Kilometer fressen geht. „Das hier ist einfach herzerfrischend“, sagt Heiner Jannig und seine Augen strahlen hinter der Sonnenbrille.

„Die Stimmung ist super und man sieht immer bekannte Gesichter und lernt Gleichgesinnte kennen.“ Es geht um den Spaß an der gemeinsamen Sache. Doch fast noch wichtiger ist der Benefiz-Gedanke der Tour. Denn die Radler fahren für Geld. Jeden einzelnen Kilometer haben sich Freunde, Firmen oder Verwandte etwas kosten lassen. Der Erlös fließt direkt an zwei Stiftungen. Das Netzwerk Roter Keil kämpft gegen Kinderprostitution und Kinderpornografie.  Dank Agapedia werden Projekte zugunsten hilfsbedürftiger Kinder in Deutschland und Osteuropa aufgebaut.

Mehr als 19500 Euro?

Auch der Ehrgeiz, die Spendensumme von rund 19500 Euro aus dem vergangenen Jahr noch zu übertreffen, kann helfen gegen müde Beine. Kurz vor dem Start ist das Gepäck schon im Begleitfahrzeug verstaut. Überall auf dem kleinen Vorplatz stehen und liegen die bunten Sporträder herum. An einem Klapptisch gibt es den Klassiker unter den Sportlersnacks, Wasser und Bananen.

Die Sonne scheint, aber noch ist die Luft kühl. „Dann hoffen wir mal, dass wir heute noch irgendwann die Beinlinge ausziehen können und so radeln, wie uns allen das gefällt“, sagt Joachim Wechner vom Radsportteam Agapedia, das gemeinsam mit dem Verein Münsterland die Ausfahrt organisiert. Denn viel mehr als Sonne und trockenen Asphalt braucht es nicht für eine gelungene Tour. „Unsere Philosophie ist die Einfachheit“, sagt Wechner.

Übernachtung in Turnhallen

Die Rennfietsen-Tour ist kein Luxus-Trip mit Hotelübernachtung und Wellnessangebot. Schlafen werden die Teilnehmer auf dieser Reise in Turnhallen und anderen schlichten Unterkünften. „Ich hoffe, ihr habt euch alle Teller und Besteck mitgebracht“, sagt der Tourleiter. Auch die Art der Verpflegung ist eher rustikal. Für die Teilnehmer macht gerade das den Charme der Tour aus. Etliche unter den Radfahrern sind schon zum wiederholten mal dabei. Auch Astrid Leifhelm und ihr Mann Ralf sind Rennfietsen-Veteranen.

„Es ist schon auch eine sportliche Herausforderung“, sagt die Münsteranerin. „Aber es ist toll, wenn man es am Ende geschafft hat.“ Gleich mit der Königsetappe beginnt der Vier-Tages-Trip. Denn auf der Strecke über Leeden, Hopsten und Salzbergen bis zum Etappenort Altenberge erhebt sich sogar das sonst so platte Münsterland.

Doch auch hier geht es bei der Rennfietsen-Tour nicht um ein Bergtrikot, sondern um die Ehrenstartnummer für besonderen Teamgeist. Vier Fahrer werden sie bis Sonntag einmal getragen haben. Dann fährt der Tross vor Münsters Stadtschloss vor.

Quelle: Münstersche Zeitung, Annette Waschbüsch
http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Rennfietsen-auf-Spendentour-durchs-Muensterland;art993,1650046

Absitzen nach 160 Kilometern

2. Etappe der RennFietsen Tour 2011 am 03. Juni 2011

Metelen – „Viel Wind, viel Sonne.“ Knapp beschreibt Hartmut Hoppe die Verhältnisse auf der 160 Kilometer langen Strecke von Senden über Heiden, Velen, Billerbeck und Havixbeck bis nach Metelen. Der 48-Jährige aus Münster ist froh, auf dem Metelener Sendplatz erstmal aus dem Sattel steigen zu können.
Zusammen mit 80 weiteren Radsportfreunden ist er an diesem Freitagabend in der Vechtegemeinde angekommen. Sie alle wollen in vier Tagen 600 Kilometer für den guten Zweck radeln – bei der Rennfietsen-Tour durchs Münsterland.
„Ich fahre Rennrad als Ausgleich zu meinem Beruf. Zu fahren und gleichzeitig was Gutes tun zu können – das ist der Grund, warum ich mitmache“, erzählt Hoppe.
Für Elisabeth Stricker ist es zudem „unheimlich spannend“, dabei zu sein. Denn die Strecke und das Fahren in der Gruppe ist für sie auch eine sportliche Herausforderung. Die ist für diesen Tag zumindest geschafft.
Dr. Ulrich Klisa, stellvertretender Bürgermeister, begrüßt die Radler auf dem Sendplatz. „Ich kann gut nachvollziehen, wie Ihr Euch jetzt fühlt. Ich fahre selbst Rennrad“, sagt er und erntet Applaus für seine Ankündigung: „Ihr braucht heute nichts mehr machen.“ Das bezieht sich auf das anschließende Grillen an der Turnhalle an der Walkenmühle. In der Halle verbringen die Sportler die Nacht. Vor dem Gebäude steht eine Grillstation der Firma Fleischerei und Party-Service Fremann, die das gesamte Grillgut sowie Salat für die Sportler stiftet. Dahinter werden sich an diesem Abend die Mitglieder des Radsportvereins Metelen postieren und die Tour-Teilnehmer versorgen – soweit sie nicht selbst erst einmal duschen müssen. Denn zehn der Radler sind den Gästen bis Billerbeck entgegen gefahren und haben sie dann bis nach Metelen begleitet.
Zunächst richtet auf dem Sendplatz aber Joachim Wechner das Wort an die Teilnehmer. „Alle Achtung, ihr seid gut gefahren“, lobt er und verspricht für den nächsten Tag einige Berge. Dann geht es nämlich von Metelen aus über Salzbergen, Recke, Ibbenbüren, Tecklenburg, Lengerich, Hagen und Bad Iburg nach Lienen, bevor die Radler am Sonntag in Münster erwartet werden. Für heute ist aber Schluss, bis auf eine winzige Ausnahme: Bis zu ihrem Nachtquartier an der Walkenmühle müssen die Fahrer vom Sendplatz aus noch selber strampeln.

Quelle: Tageblatt für den Kreis Steinfurt, Linda Braunschweig
http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Metelen/2011/06/Metelen-Absitzen-nach-160-Kilometern

Strampeln für einen guten Zweck

2. Etappe der RennFietsen Tour 2011 am 03. Juni 2011

Altenberge – Die hupenden Begleitfahrzeuge kündigten den Tross an und mit rund 70 Minuten Verspätung erreicht die „Rennfietsen-Tour Münsterland 2011“ den Altenberger Marktplatz. „Altenberge ist schließlich ein Hügeldorf“, schmunzelte Bürgermeister Jochen Paus am Freitagnachmittag bei der Begrüßung der gut 60 Rennradfahrer. Aber die leichten Steigungen Richtung Altenberge hatten die Gruppe auf dem Weg von Senden über Olfen, Reken, Velen, Billerbeck und Havixbeck nicht aufgehalten. „Der Wind bläst ganz schön“, begründete die Altenberger Lokalmatadorin Annika Wechner (geborene Grübner) die Verzögerung. Die erfolgreiche Amateurrennradfahrerin, Deutsche Hochschulmeisterin und World-Cup- Gewinnerin hatte sichtlich Spaß an der Veranstaltung und freute sich, „bei Sonnenschein für einen guten Zweck durchs heimatliche Münsterland zu strampeln“.

Die viertägige Benefiz-Radtour, die am Donnerstag am FMO begonnen hatte und über 600 Kilometer quer durchs Münsterland führte, stand unter dem Motto „Kinder brauchen starke Partner“. Ziel der Veranstaltung war es, möglichst viele Spendengelder für die Stiftungen „roterkeil.net“ und Agapedia zu sammeln. Das Netzwerk „roterkeil“ kämpft gegen Kinderprostitution und Kinderpornografie, die von Jürgen Klinsmann gegründete Agapedia baut Projekte zur Förderung hilfsbedürftiger Kinder in Deutschland und Osteuropa auf.

Mit der diesjährigen Tour engagierten sich das Radteam Agapedia Münsterland und der Münsterland e.V. bereits zum dritten Mal für die beiden Organisationen. „13 000 Euro sind bereits überschritten“, freute sich Rennleiter Joachim Wechner in der Hoffnung auf weitere Spenden.

Der Zwischenstopp auf dem Altenberger Marktplatz war bald beendet. „Jetzt geht`s mit gemütlichen 28 km/h weiter“, meinte der Rennleiter und Bürgermeister Paus schickte die Radfahrer mit den besten Wünschen auf die Strecke nach Metelen, wo das nächste Etappenziel wartete.

Quelle: Westfälische Nachrichten, Rudolf Rickers
http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Altenberge/2011/06/Altenberge-Strampeln-fuer-einen-guten-Zweck

Den Berg mit Leichtigkeit bewältigt

2. Etappe der RennFietsen Tour 2011 am 03. Juni 2011

Billerbeck – Wer glaubt ein E-Bike sei ein Fahrrad mit Hilfsmotor und nur etwas für graue Panther und Trevira-Jackenträger, der ist auf dem Holzweg. Beim „Pedelex“ (pedal electric cycle) handelt es sich auch nicht um die moderne Version einer Solex (Mofa). Vielmehr präsentiert sich hier ein modernes Zweirad, das bei Bedarf die Muskelkraft des Pedalritters mit elektrischem Rückenwind unterstützt.
Neugierige sowie Ungläubige erhielten gestern auf der Pättkestour von Schöppingen nach Billerbeck, die die RWE Deutschland organisierte, die Möglichkeit, diese Stahlrösser auf Herz und Nieren zu prüfen.

Die Handhabung ist kinderleicht. Die Einführung in die Technik beschränkt sich auf die Erklärung von drei Tasten: Ein-Aus, Plus, Minus. Das Rad mit 24-Gang-Getriebe fährt sich zunächst wie ein normales Tourenrad. Kaum ist das Ortsausgangsschild von Schöppingen passiert, zieht einer der Teilnehmer – bergan – schon flott an der Truppe vorbei. Ein gut konditionierter Angeber, der sich mächtig ins Zeug legt? „Einfach Stufe vier einstellen“, rät Wilhelm Emmerich, Leiter der Billerbecker RWE-Betriebsstelle, lachend. Guter Tipp. In der Tat: Der nächste Tritt in die Pedale beschleunigt das Gefährt wie von Geisterhand. Das, was gerade noch als Steigung registriert wurde, ist ruckzuck bewältigt.

Auch wenn sich die Gerste auf den Feldern am Schöppinger Berg mächtig im Wind wiegt, ist diese Erhebung mit Leichtigkeit genommen. Zwischen 35 und 75 Kilometer reicht eine Akkuladung, die etwa eine viertel Kilowattstunde ausmacht. „Ein günstiges Vergnügen, bei etwa 20 Cent für eine kw/h)“, rechnet Ingrid Meering vom RWE Regionalzentrum Münster vor.

Und: Die Benutzung des E-Bikes bedeutet nicht, dass sein Fahrer für sich automatisch die Möglichkeit der Fettverbrennung ausschließt. „Es ist damit einfach, den Aktionsradius zu erweitern“, schwärmt Dietmar König, Leiter des RWE-Regionalzentrums Münster, der seine Frau mit dabei hat, um sie mit den Vorteilen des „E-Bikens“ vertraut zu machen. „Sie glaubte bislang, dass die sportliche Komponente dabei zu kurz kommt.“

Das Hinzu- und Ausschalten ist schnell, geräusch- und stufenlos gemacht. Auf halber Strecke beginnt untereinander so langsam der Vergleich. Nur noch zwei Balken im Akku-Display mahnen, langsam mit der Elektroreserve zu haushalten. Nach 35 Kilometern ist schnell ausgemacht, wer selber ordentlich in die Pedale getreten hat und wer sich weniger anstrengte.

Bürgermeisterin Marion Dirks ließ sich – trotz Kleid – schnell zu einer kurzen Testfahrt auf dem RWE-Gelände in Billerbeck überreden. Fazit: „Einfach klasse“, so die Bürgermeisterin. „Das hätte ich früher gerne bei langen Ausflügen mit den Kindern hinten drauf gehabt“.

Die wahren Helden – die Teilnehmer der Rennfietsentour, die an diesem langen Wochenende in vier Tagen 600 Kilometer zurücklegen – machten ebenfalls hier Station. Das Angebot von ihren Rennmaschinen auf E-Bike umzusteigen, lehnten sie selbstverständlich dankend ab. Kommentar: „Vielleicht mal in zehn Jahren.“ Und trotzdem nutzten einige von ihnen die Pause – nach bereits 115 zurückgelegten Kilometern – das Gefährt der anderen Art zu testen. Nur mal eben so.

Quelle: Allgemeine Zeitung (Coesfeld), Ulla Wolanewitz
http://www.wn.de/Archiv/2011/06/Coesfeld-alle-Meldungen-Den-Berg-mit-Leichtigkeit-bewaeltigt